Herzlichen Dank und auf Bald!

Die 3-jährige Projektlaufzeit von „Wir können mehr!“ wird wie geplant im Dezember 2021 enden.
Wir blicken auf viele schöne, spannende und herausfordernde Erfahrungen während des Projektzeitraums 2019 - 2021 zurück.

Wir möchten uns gerne bei allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bedanken. Wir konnten dadurch viele junge Menschen auf ihrem Weg in das Berufsleben zielführend unterstützen.

Bei den Unternehmen, zu denen wir in Kontakt standen, möchten wir uns dafür bedanken, dass sie uns und den jungen arbeits- oder ausbildungssuchenden Menschen mit Offenheit und Interesse begegnet sind. Durch ihr Engagement verbessern sie die Teilhabemöglichkeiten für junge Menschen mit Fluchterfahrung am Berufsleben in Deutschland.

Bei allen Teilnehmenden möchten wir uns für das Vertrauen und das Interesse an unseren Bildungs- und Beratungsangeboten bedanken. Es war uns eine Freude, Euch ein Stück auf Eurem Weg zu begleiten. Ihr habt uns immer wieder beeindruckt, überrascht,  vor neue Herausforderungen und auch mal in Frage gestellt. Das hat uns ermutigt, weiter zu machen.

Zu guter Letzt möchten wir uns ganz herzlich bei Aktion Mensch und den Rotary-Clubs der StädteRegion Aachen für die finanzielle Unterstützung bedanken. Sie haben es uns erst ermöglicht, diese vielen jungen Menschen durch unsere vielseitige Beratungs- und Bildungsarbeit in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Wir stehen gerne noch bis zum 20.12.21 im Büro von „Wir können mehr!“ zur Verfügung.
Sie erreichen uns telefonisch unter: 0241 98096542 oder per Mail: wirkoennenmehr@skm-aachen.de


Herzliche Grüße

Das Projektteam
Johanna Meiers und Mandy Henkes

Sie sind auf der Suche nach passenden Bildungs- und Beratungsangeboten für Menschen mit Fluchterfahrung?
Auf dem Bildungsportal der Städteregion Aachen erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Angebote in der Region:
https://bportal.staedteregion-aachen.de/bildungsangebote

Stand 10.11.21

 

 


WIR KÖNNEN MEHR!

Das Projekt „Wir können mehr!“ fördert soziale Teilhabechancen für unbegleitete geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene.

Konkret heißt das:
Mit der Umsetzung von Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangeboten unterstützen wir Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung in der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf.

Schwerpunkt ist die Begleitung in und durch die Ausbildung. Wir bringen Jugendliche mit kommunalen Unternehmen  in Kontakt und dienen auch für (Ausbildungs-)Betriebe als Ansprechpartner_innen.

Warum können wir mehr?
Die Durchlässigkeit des deutschen Bildungssystems ist in hohem Maße vom sozialen Status der Eltern sowie deren Unterstützungsmöglichkeiten abhängig. Das Fehlen solcher Bezugspersonen beschränkt die Teilhabemöglichkeiten in der Gesellschaft sowie im (Aus-)Bildungssystem zusätzlich.

Deshalb vermittelt der SKM Aachen e.V. bereits seit 2014 im Projekt „Aachener Hände“ Patenschaften zwischen unbegleiteten geflüchteten Jugendlichen und Ehrenamtlichen.

Besonders herausfordernd ist für viele junge Menschen die Übergangsphase von der Schule in den Beruf. Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung (und ohne familiäre Anbindung) bewältigen darüber hinausgehende Hürden, denn der Zugang zum Ausbildungs- und Erwerbsarbeitsmarkt ist für sie eingeschränkt und mit zusätzlichen Anforderungen verbunden.

Hier bietet das Projekt Wir können mehr! pädagogische Begleitung und Unterstützung.

 

Das können wir mehr:
Wir beraten und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung – unabhängig von einer Patenschaft – auf dem Weg in und durch die Ausbildung, das Studium oder den Beruf. Hierbei nehmen wir die Potenziale der jungen Menschen in den Fokus. Wir stehen als Ansprechpartner_innen auch während der Ausbildung für die Auszubildenden sowie die (Ausbildungs-)Betriebe zur Verfügung.

  • Pädagogische Begleitung vor und während der Ausbildung und dem Beruf: u.a. Unterstützung bei Berufsorientierung, Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Herausforderungen in der Berufsschule und im Betrieb
  • Vermittlung an weitere Unterstützungsangebote vor und während der Ausbildung: u.a. Orientierungs- und Qualifizierungsangebote, finanzielle Unterstützungsangebote, (Sprach-)Lernangebote
  • Berufsbezogene sprachliche Förderung mit dem Schwerpunkt Pflege und Gesundheit
  • Unterstützung und Weitervermittlung bei formalen Angelegenheiten vor und während der Ausbildung
  • Kontaktaufnahme mit Unternehmen sowie mit anderen Jugendlichen
  • Kreative und politische Bildungs- und Freizeitangebote